Die GWG bildet seit Jahren regelmäßig zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau aus. Seit 2011 stellen wir sechs Ausbildungsplätze für motivierte Schulabgängerinnen und Schulabgänger zur Verfügung. Unserer besonderen Verantwortung als ausbildender Betrieb sind wir uns bewusst. Bei der GWG erwartet dich daher eine fundierte und sorgfältige durch die IHK Köln mehrfach mit dem Siegel „Herausragende Leistungen in der Berufsausbildung" ausgezeichnete Ausbildung mit sehr guten Zukunftsperspektiven. Im Jahr 2021 freuten wir uns ebenfalls über die Ehrung, eine der IHK-Bundesbesten in diesem Ausbildungsberuf ausbilden zu dürfen.
Du wirst bei uns von Anfang an aktiv ins Tagesgeschäft und in die Betreuung unserer Kundinnen und Kunden mit einbezogen.
Wenn du also aufgeschlossen und engagiert, kontaktfreudig und wissbegierig bist und außerdem Spaß an der Arbeit im Team aber auch an eigenverantwortlichem Handeln hast, sollten wir uns kennenlernen.
Das Bewerberauswahlverfahren beginnt in der Regel im September - ein Jahr vor Ausbildungsbeginn.
Unser Ausbildungsteam
Mit viel Erfahrung, Herz und Engagement begleiten dich unsere Personalreferentin Katja Straach und unser Abteilungsleiter der Wohnungsverwaltung Christian Stein durch deine Ausbildungszeit. Als starkes Team unterstützen sie dich vom ersten Tag an bei allen Fragen rund um Theorie und Praxis und haben immer ein offenes Ohr für dich. Sie freuen sich darauf, dich auf deinem Weg bei der GWG zu begleiten!
"Aus Erfahrung wird Zukunft! Ich freue mich total, zusammen mit Herrn Y die Ausbildungsleitung zu übernehmen! Wenn Berufserfahrung auf jugendlichen Optimismus trifft, profitieren alle – unsere Azubis genauso wie wir als Team." (Katja Straach)
"Unsere Auszubildenden haben sich bewusst für die Immobilienbranche entschieden, eine spannende und zukunftssichere Entscheidung. Jetzt ist es unsere Aufgabe, ihren Wissensdurst zu stillen, ihre Selbstständigkeit zu fördern und sie dabei zu unterstützen, fachliche und persönliche Kompetenzen zu entwickeln. So stellen wir als GWG sicher, dass aus engagierten Auszubildenden die Fachkräfte von morgen werden." (Christian Stein)
Kontakt
Telefon: 0 22 33 - 71 95 - 0
Email: ausbildung@gwg-rhein-erft.de
Wie lange dauert die Ausbildung?
Grundsätzlich dauert die Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau 3 Jahre und beginnt mit der 4-monatigen Probezeit.
Wie viele Stunden muss ich wöchentlich arbeiten?
Bei der GWG Rhein-Erft beträgt die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit der Auszubildenden 37 Stunden.
Wie viele Auszubildende werden jedes Jahr eingestellt?
In der Regel werden jedes Jahr zwei neue Auszubildende eingestellt.
Wie hoch ist die Vergütung?
Bei der GWG Rhein-Erft richtet sich die Ausbildungsvergütung nach dem jeweils gültigen Tarifvertrag der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und beträgt (ab 07/2024):
1. Ausbildungsjahr 1.140,00 € |
2. Ausbildungsjahr 1.250,00 € |
3. Ausbildungsjahr 1.360,00 € |
Wie viel Urlaub habe ich als Auszubildende/r?
Gem. Tarifvertrag haben alle Beschäftigte einen Anspruch auf einen Jahresurlaub von 30 Arbeitstagen, bezogen auf das Kalenderjahr.
Ist ein Praktikum vor der Ausbildung möglich?
Ja, grundsätzlich ist nach Absprache ein Praktikum vor Ausbildungsbeginn möglich.
Welche Abteilungen lernt man während der Ausbildung bei der GWG Rhein-Erft kennen?
Die Auszubildenden lernen alle Abteilungen des Unternehmens kennen und wechseln diese in einem 4-Monats-Rhythmus. Sie durchlaufen die Abteilungen Wohnungsverwaltung, Rechnungswesen, Laufende Instandhaltung, Neubauabteilung, Regiebetrieb & Modernisierung sowie die Geschäftsführung. Nach Ihrem Abteilungsaufenthalt findet ein Feedbackgespräch mit der Abteilungs- und Ausbildungsleitung statt, um sich gegenseitig die Eindrücke der gemeinsamen Zeit zu schildern und Wünsche für die Zukunft äußern zu können.
Wie werde ich während meiner Ausbildung betreut?
Neben der Ausbildungsleitung stehen den Auszubildenden in jeder Abteilung Ausbildungsbeauftragte zur Verfügung, die die Auszubildenden betreuen und gerne jederzeit unterstützen. Zusätzlich findet einmal im Monat mit der Ausbildungsleitung eine Azubi-Runde statt, die u.a. einem allgemeinen Austausch über die gemachten Erfahrungen dient, aber auch die Ansprache von Fragen ermöglicht.
Welche Aspekte zeichnen die Ausbildung bei der GWG unter Anderem noch aus?
Während Ihrer Ausbildungszeit bietet die GWG vielseitige Angebote, die Sie neben Ihren alltäglichen Aufgaben behandeln können, wie z.B. spannende Azubi-Projekte, die die Teamarbeit fördern und den Blick in die Immobilienbranche erweitern. Ob kleinere Projekte zu zweit oder größere Projekte, die gemeinsam mit allen Auszubildenden bearbeitet werden, es ist immer etwas Neues.
Wie gestaltet sich der schulische Teil während der Ausbildung?
Der theoretische Teil Ihrer Ausbildung findet im Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) in Bochum statt. Der Unterricht findet dabei einmal im Monat für je eine Woche statt. In dieser Zeit wohnen Sie auf dem dortigen Campus-Gelände.
Welche Fächer werden in der Schule unterrichtet?
Über die 3-jährige Ausbildung werden 13 Lernfächer abgedeckt.
1. Lehrjahr
LF1: Die Berufsausbildung selbstständig mitgestalten
LF2: Das Immobilienunternehmen repräsentieren
LF3: Werteströme und Werte erfassen und dokumentieren
LF4: Wohnräume vermieten
LF5: Wohnräume verwalten und Bestände pflegen
2. Lehrjahr
LF6: Gewerbliche Objekte bewirtschaften
LF7: Grundstücke erwerben und entwickeln
LF8: Bauprojekte entwickeln und begleiten
LF9: Wohnungseigentum begründen und verwalten
3. Lehrjahr
LF10: Immobilien vermitteln und mit Immobilien handeln
LF11: Immobilien finanzieren
LF12: Gesamtwirtschaftliche Einflüsse bei immobilienwirtschaftlichen Entscheidungen berücksichtigen
LF13: Jahresabschlussarbeiten vornehmen und Informationen zur Unternehmenssteuerung bereitstellen
Im Rahmen der GWG-Ausbildung werden unsere Auszubildenden mit dem einen oder anderen Sonder-Projekt betraut und erleben auch mal abseits des Azubialltags besondere Momente. Die hier vorgestellten Berichte geben dir einen kleinen Einblick in die "Specials" und zeigen dir, dass bei der GWG sicherlich keine Langeweile aufkommt!
„Unser Start bei der GWG war spannend und zugleich sehr herzlich. Bereits am ersten Tag wurden wir freundlich empfangen und schrittweise in unsere neuen Aufgaben und Abläufe eingeführt. Durch einen strukturierten Einstieg konnten wir uns schnell orientieren und erste praktische Erfahrungen sammeln. Wir sind in unterschiedlichen Abteilungen gestartet – einer von uns in der Wohnungsverwaltung, der andere im Rechnungswesen. Dadurch erhielten wir von Beginn an vielfältige Einblicke in die Arbeitsprozesse des Unternehmens und entwickelten ein gutes Verständnis dafür, wie eng die einzelnen Bereiche miteinander verzahnt sind und gemeinsam zu einem reibungslosen Ablauf beitragen.
Besonders positiv war die Unterstützung durch unsere Kolleginnen und Kollegen, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen und sich stets Zeit für Fragen genommen haben. Dies hat uns den Einstieg deutlich erleichtert und dazu beigetragen, dass wir uns schnell als Teil des Teams gefühlt haben. Schritt für Schritt konnten wir mehr Verantwortung übernehmen und unsere Aufgaben selbstständiger bearbeiten.
Mit der Zeit haben wir unseren festen Platz im Arbeitsalltag gefunden und erkannt, wie wichtig Teamarbeit, offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung für den gemeinsamen Erfolg sind. Die bisherigen Erfahrungen haben uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch unsere persönliche Entwicklung gefördert. Insgesamt zeigen uns die ersten Monate sehr deutlich, wie abwechslungsreich, vielseitig und spannend die Ausbildung bei der GWG ist und bestärken uns in unserer Entscheidung für diesen Ausbildungsweg.“
Joel Osondu und Magnus Schoppmann, 1. Ausbildungsjahr
"Fünf Tage in der Schule schlafen? Unvorstellbar! Zumindest hätte ich das noch zwei Jahre vor meiner Ausbildung gesagt. Doch am 02.09.2024 begann meine erste Schulwoche am EBZ in Bochum und damit eine Zeit, die ich heute nicht mehr missen möchte.
Bevor die eigentliche Schulwoche startete, gab es einen Kennenlerntag, an dem wir bereits unsere Klasse und unseren Klassenlehrer treffen konnten. Trotzdem wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet. Am Sonntagabend reiste ich schließlich an und machte mein Check-in im schuleigenen Hotel. Dort lernte ich direkt meinen Zimmernachbarn kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und gingen gemeinsam in die Mensa, wo wir schnell weitere Übernachtungsschüler kennenlernten. Diese ersten Begegnungen haben viel dazu beigetragen, dass ich mich sofort wohlgefühlt habe.
Der Unterricht am EBZ unterscheidet sich deutlich von allem, was man vorher aus der Schulzeit kennt. Alle vier Wochen verbringt man 5 Tage in der Schule. Fächer wie Immobilienwirtschaft, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle oder Wirtschaft und Beruf sagten mir anfangs überhaupt nichts. Dank einer guten Einführung fand man sich aber schnell zurecht. Der Unterricht findet täglich von 8:00 bis 15:45 Uhr statt und ist sehr modern gestaltet. Es gibt sowohl Selbstlernphasen, in denen man Aufgaben bearbeitet und sich in kleinen Gruppen auf den sogenannten „Lerninseln“ austauscht, als auch klassische Unterrichtsphasen im Klassenraum. Besonders positiv fällt auf, dass alle Lehrkräfte aus der Praxis kommen und genau wissen, wovon sie sprechen.
Auch nach dem Unterricht gibt es viele Möglichkeiten, seine Zeit sinnvoll oder entspannt zu verbringen. Das Einkaufszentrum (Ruhr Park) in Bochum ist nur zehn Minuten mit dem Auto entfernt, die Innenstadt ebenfalls nah gelegen. Wer lieber auf dem Schulgelände bleibt, findet dort ebenfalls genug Orte zum Abschalten - ob in der Mensa, in der „Salitos Bar“ (die eigentlich gar keine Bar ist), in der Sporthalle, wo regelmäßig Sportangebote wie eine eigene Fußballliga stattfinden, oder man nutzt sein eigenes Zimmer zum Entspannen.
Was ich an meiner Zeit am EBZ aber am meisten schätze, geht über den Unterricht hinaus. Man trifft dort Menschen aus ganz Deutschland, alle aus derselben Branche, alle mit ähnlichen Erfahrungen und Gedanken. Man lernt voneinander, tauscht sich aus und schließt Freundschaften, die weit über die Schulwochen hinausreichen. Ich persönlich freue mich jedes Mal auf die nächste Schulwoche – nicht nur wegen des Lernens, sondern auch, weil ich die Menschen wiedersehe, die man vier Wochen lang nicht getroffen hat.
Rückblickend, nach über der Hälfte der Ausbildung, kann ich sagen: Das EBZ ist nicht nur ein sehr guter Ort zum Lernen, sondern ein Ort, an dem man wächst, sich vernetzt und sich in der Ausbildung wirklich weiterentwickeln kann."
Deniz Öztürk, 2. Ausbildungsjahr
"Die Brunata-Metrona GmbH hatte uns Azubis der Köln AG zu einer Veranstaltung am 28.11.2025 in das „Schlag den Star“-Filmstudio in Köln-Deutz eingeladen. Nach einer kurzen Begrüßung begann der Tag mit einer Einleitung durch Oliver Geer, den Geschäftsführer der Brunata. Anschließend richtete auch Martin Bündgens, Geschäftsführer der Ehrenfelder Wohnungsgenossenschaft und stellvertretender Vorsitzender der Köln AG, ein paar Worte an uns.
Danach stellten die Auszubildenden der Brunata ihr Unternehmen vor und gaben einen interessanten Einblick in die Struktur und den Arbeitsalltag der Brunata-Metrona GmbH.
Im weiteren Verlauf durften wir an einem Quiz teilnehmen, das sowohl allgemeine Fragen als auch sehr spezifisches Wissen, wie zum Beispiel die Funktionsweise eines Heizkostenverteilers, abdeckte. Danach ging es sportlich weiter mit verschiedenen Teamspielen, darunter ein Wurfspiel mit einem Seil und eine Runde Frisbee, bei der wir in zufälligen Gruppen gegeneinander antraten. Es gab ein Preisgeld für die jeweiligen Gewinnergruppen zu gewinnen!
Später folgte eine Präsentation zum Thema Social Media, in der erklärt wurde, wie Unternehmen ihre Zielgruppen heute am besten erreichen können.
Zum Abschluss wurden wir durch die Fernsehstudios geführt. Besonders beeindruckend war, wie anders alles wirkte: Das Studio, das man aus dem Fernsehen kennt, wirkte in echt deutlich kleiner und kompakter, trotzdem hatte es eine spannende Atmosphäre. Danach hatten wir die Gelegenheit, als Publikum bei der Halloween-Aufzeichnung von TV Total dabei zu sein, was für viele von uns ein echtes Highlight war.
Das Schöne an diesem Tag war jedoch nicht nur das Programm an sich, sondern vor allem die Menschen: Einige konnten wir wiedersehen, andere lernten wir neu kennen. Der Austausch und die gemeinsamen Erlebnisse haben den Tag zu etwas Besonderem gemacht."
Deniz Öztürk, 2. Ausbildungsjahr
„Der Azubi XCHANGE im ‚Schlag den Star‘-Studio war eine hervorragende Erfahrung und bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, durch gemeinsame Quiz- und Teamformate wertvolle Kontakte zu Immobilienkaufleuten anderer Unternehmen der Köln ag zu knüpfen und sich auszutauschen.“
Magnus Schoppmann, 1. Ausbildungsjahr
(Anm. Redaktion: Unsere Azubis waren übrigens mehr als erfolgreich bei der Schlag den Azubi-Challenge. Joels Team konnte tatsächlich den Sieg für sich verbuchen, Deniz und Magnus kamen in ihrem Team auf einen stolzen vierten Platz. Aus unserer Sicht eine super Leistung!)
Auch in diesem Jahr hat unser AzubiXCHANGE wieder gezeigt, wie spannend Ausbildung sein kann, wenn man über den eigenen Arbeitsplatz hinausblickt. Gemeinsam mit BRUNATA-METRONA Köln haben unsere Auszubildenden für zwei Wochen den Standort gewechselt – und dabei eine Menge erlebt.
Während des Austauschs haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Arbeitsalltag des Partnerunternehmens aus erster Hand kennengelernt. Sie waren in neuen Teams unterwegs, haben andere Aufgaben übernommen und erlebt, wie vielfältig die jeweils "andere" Branche ist. Viele von ihnen erzählten anschließend, dass sie nicht nur fachlich viel mitgenommen haben, sondern auch selbstbewusster geworden sind und neue Stärken an sich entdeckt haben.
Besonders wertvoll war für alle der Blick „hinter die Kulissen“:
Wie arbeiten andere Teams? Welche Abläufe gibt es dort? Und wie fühlt es sich an, zwei Wochen lang Teil eines anderen Unternehmens zu sein?Der AzubiXCHANGE hat gezeigt, dass genau solche Erfahrungen den Horizont erweitern und den Teamgedanken stärken.
Begleitet wurde das Projekt von engagierten Kolleginnen und Kollegen beider Häuser, die den Austausch möglich gemacht und unterstützt haben – ein echtes Miteinander, das man im Alltag spürt.
Der AzubiXCHANGE ist mittlerweile ein fester Bestandteil in unserer Ausbildung und unterstreicht, was unsere Ausbildung ausmacht: Praxisnähe, Abwechslung, Wertschätzung und voller Möglichkeiten, persönlich zu wachsen.
"Der Azubi-Austausch war eine gute Erfahrung, um neue Perspektiven kennenzulernen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Ausbildung zu entdecken."
Joel Osondu, 1. Ausbildungsjahr
"Im Verlauf meiner Ausbildung wurde ich auf ein dreiwöchiges Austauschprogramm des EBZ-Berufskollegs in Dublin aufmerksam. Die Möglichkeit, einen Teil meiner Ausbildungszeit im Ausland zu verbringen, hat mich sofort überzeugt, sodass ich mich frühzeitig dafür entscheiden habe, eine Bewerbung einzureichen. Nachdem ich mein Interesse bei der Ausbildungsleitung erläutert hatte, bekam ich direkt volle Unterstützung. Besonders schätze ich, dass die GWG Rhein-Erft mir nicht nur die Teilnahme ermöglicht, sondern auch sämtliche anfallenden Kosten übernommen hat.
Vom 29. September bis zum 18. Oktober 2025 durfte ich an diesem Programm teilnehmen. Für uns, eine Gruppe aus 23 angehenden Immobilienkaufleuten vom EBZ, fand der theoretische Unterricht im ECBM am Griffith College statt. Im Fokus standen der Wohnungsmarkt in Dublin, seine historische Entwicklung sowie die Bedeutung der Immobilienwirtschaft für die wirtschaftliche und kulturelle Situation Irlands.
Besonders prägend blieb der Besuch beim drittgrößten Wohnungsverwalter Irlands, bei dem wir einen Neubau besichtigten und somit direkte Einblicke in die Immobilienpraxis vor Ort gewinnen konnten, die sehr abweichend von der in Deutschland ist, beispielsweise wird dort fast nur ausschließlich möbliert vermietet. Außerdem erkundeten wir die Dublin Docklands, ein modernes Stadtgebiet, in dem große Unternehmen wie Google und Apple ansässig sind. Hier konnten wir die städtebaulichen Maßnahmen und die wirtschaftliche Bedeutung dieses Areals für die Stadt und das Land analysieren.
Untergebracht waren wir zu dritt bei einer Gastfamilie, die uns einen authentischen Einblick in das tägliche Leben einer irischen Familie gab. Neben dem schulischen Programm boten die drei Wochen viel Zeit, um die Stadt zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und die Natur Irlands zu erleben. Besonders schön war, dass ich meine Klassenkollegen so gut kennenlernen konnte, dass wir auch zwei Monate später noch engen Kontakt pflegen.
Am Ende des Aufenthalts standen zwei schriftliche Prüfungen sowie eine mündliche Präsentation an. Mein Thema behandelte die Dublin Docklands. Am letzten Tag des Programms wurde mir persönlich der ECBM Achievement Award für herausragende Leistung und Engagement verliehen.
Diese einzigartige Erfahrung hat mir wertvolle Impulse und neue Perspektiven vermittelt, die ich künftig in meinem Berufsalltag nutzen werde. Dabei konnte ich nicht nur meinen Blick auf die internationalen Immobilienmärkte erweitern, sondern auch meine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten stärken. Ich würde dieses Programm jederzeit weiterempfehlen, da es Auszubildenden einzigartige Einblicke, praxisnahe Erfahrungen und die Möglichkeit bietet, wertvolle Kontakte zu knüpfen."
Deniz Öztürk, 2. Ausbildungsjahr
Am 21.08.2024 war es endlich wieder soweit: Nach einigen Jahren Pause konnten die Azubis aus den Mitgliedsbetrieben der köln ag an einer spannenden Veranstaltung im Format „Azubis für Azubis“ teilnehmen. Dieses Jahr wurde das Event von NetCologne organisiert, und unsere 6 Azubis waren natürlich mit dabei!
Im Fokus standen praxisnahe Einblicke und spannende Projekte. Die NetCologne-Azubis hielten informative Vorträge und führten uns durch die Katakomben der koelnmesse. Dabei erfuhren wir viel über Netzverläufe, Übergabepunkte und die Architektur eines hochkomplexen Transportnetzes – am Beispiel der weltgrößten Gamingmesse „Gamescom“. Besonders beeindruckend: NetCologne betreibt seit fast 25 Jahren das Netz und WLAN der koelnmesse und konnte uns wertvolle Einblicke in die technischen Abläufe und Herausforderungen eines Messebetriebs geben.
Neben den Fachthemen bot die Veranstaltung auch die Möglichkeit, sich mit anderen Azubis auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Abgerundet wurde der Tag durch einen freien Besuch auf der Gamescom, wo unsere Azubis die neuesten Spiele live ausprobieren konnten.
Für unsere Azubis war dieser Tag nicht nur eine wertvolle Lernerfahrung, sondern auch eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und praxisnahe Einblicke in ein bedeutendes Projekt der Region zu bekommen. Ein großes Dankeschön an NetCologne für die Organisation dieses spannenden Events!
Im Rahmen der Gamescom wurden unsere Azubis Deniz und Felix auch interviewt – den ganzen Beitrag finden Sie hier:
Azubis für Azubis: Der Talk auf der gamescom 2024 | NetCologne (youtube.com)
Am 21. Mai 2025 durften wir als GWG Rhein-Erft die Wohnungswirtschaft beim Berufsorientierungstag des Nell-Breuning-Berufskollegs in Frechen vertreten. Gemeinsam mit unserem Auszubildenden, Herrn Sid Santiago Scharf, konnten wir den Schülerinnen und Schülern ein lebendiges und authentisches Bild des Berufs Immobilienkaufmann/-kauffrau vermitteln.
Schon bei unserer Ankunft zeigte sich die offene und interessierte Stimmung der Veranstaltung. In zwei präsentationsreichen Runden stellten wir sowohl unser Unternehmen als auch die vielfältigen Aufgabenbereiche, Entwicklungsmöglichkeiten, Ausbildungsinhalte und den Bewerbungsprozess vor. Die zahlreichen Fragen der Jugendlichen von praxisnahen Beispielen aus dem Arbeitsalltag bis hin zu individuellen Bewerbungstipps machten deutlich, wie groß das Interesse an unserer Branche ist. Herr Scharf brachte dabei wertvolle persönliche Erfahrungen ein und gab den Schülerinnen und Schülern einen unmittelbaren Einblick in den Ausbildungsalltag.
Der Berufsorientierungstag bot eine ideale Möglichkeit, Nachwuchskräften einen authentischen Einblick in die Wohnungswirtschaft zu geben und das breite Spektrum beruflicher Perspektiven in dieser bedeutenden Branche sichtbar zu machen. Die positive Resonanz der Teilnehmenden bestätigte, wie wichtig solche direkten Begegnungen für eine verantwortungsvolle und gut informierte Berufswahl sind.
Daher sehen wir einer erneuten Teilnahme mit Freude entgegen, um auch künftig jungen Menschen Orientierung zu geben und sie bei ihren ersten beruflichen Schritten zu begleiten.
"Vom ersten Moment an war ich begeistert, als ich erfuhr, dass ich die Möglichkeit hatte, gemeinsam mit jeweils 15 weiteren Auszubildenden des EBZ und der BBA an der Zukunftswerkstatt für Nachwuchskräfte in Berlin teilzunehmen. Unsere Aufgabe bestand darin, eine Vision für ein Wohnquartier der Zukunft zu entwickeln und diese vor einem breiten Publikum am WOHNZUKUNFTSTAG 2023 vom GdW zu präsentieren.
Am Tag der Anreise ging es dann vom Büro in der Kölnstraße aus Richtung Flughafen Köln Bonn, um nach Berlin zu fliegen. Angekommen in Berlin fuhr ich zum Hotel am Kudamm und machte mich auf den Weg zu dem Restaurant, wo ich die anderen Teilnehmer und Lehrer traf.
Bei einem gemeinsamen Abendessen lernten wir Auszubildende und betreuende Lehrer uns näher kennen. Wir alle waren bereits jetzt schon voller Ideen und Tatendrang und tauschten uns über unsere Erfahrungen aus.
Am darauffolgenden Tag starteten wir auf dem EUREF-Campus, einer beeindruckenden Kulisse und einem äußerst innovativen Zentrum für nachhaltige Technologien und Ideen, mit großer Vorfreude unsere Arbeit an der Vision für das Wohnquartier der Zukunft. In unseren Gruppen erarbeiteten wir kreative Konzepte dafür, wie die zukünftige Wohnlandschaft gestaltet sein könnte.
Unser Ziel war es, dass jede der fünf Gruppen ein Thema bearbeitete und sich aus den Einzelthemen eine Gesamtvorstellung entwickelt. Zur Auswahl standen die Themen Leben und Wohnen, Mobilität und Wohnen, Nachbarschaft und Wohnen, Umwelt und Wohnen sowie Technik und Wohnen. An der Gruppe Technik und Wohnen nahm ich teil.
Nach der Arbeit kommt bekanntlich das Vergnügen. So durften wir am Abend zusammen mit zahlreichen Experten, Geschäftsführern und Vorständen der Immobilienwirtschaft zur „Housewarming Party“ des Veranstaltungstages! Wir nutzten die Gelegenheit, uns über verschiedene Trends im Wohnungsbau sowie aktuelle Entwicklungen am Immobilienmarkt auszutauschen und den Abend rundum gelungen ausklingen zu lassen.
Am letzten Tag war es endlich soweit, der WOHNZUKUNFTSTAG und die Präsentation unserer Visionen standen bevor. Vor der Präsentation hatten wir die Gelegenheit, uns andere spannende Vorträge anzuhören, beispielsweise zur Anwendung von KI in der Wohnungswirtschaft und zur Nutzung von Wärmepumpen im Mietwohnungsbestand.
Dann war es an der Zeit für unsere Präsentation. Der Präsident des GdW, Herr Axel Gedaschko, rief uns auf die Bühne. Von jeder Gruppe wurden 1-2 Mitglieder ausgewählt, um unsere Ideen vorzustellen. Ich gehörte zu den Auserwählten. Unsere Präsentation dauerte etwa 3 Minuten und drehte sich um technische Innovationen im Wohnbereich. Wir stellten unter anderem eine neue Mieter-App vor, die als erster Ansprechpartner für alle Mieter dienen könnte.
Die positiven Rückmeldungen und das Interesse des Publikums bestärkten uns in unserem Engagement für die Gestaltung der zukünftigen Wohnquartiere.
Nach den intensiven Tagen ging es mit dem Flugzeug in Begleitung des GWG Geschäftsführers Herrn Pelzer zurück nach Köln.
Der WOHNZUKUNFTSTAG 2023 war zweifellos eine unvergessliche Erfahrung. Die Möglichkeit, Visionen der Zukunft vorzustellen und als rund 20-Jähriger auch von den Führungsebenen der Wohnungswirtschaft angehört und ernst genommen zu werden, sich mit Experten und Azubis anderer Unternehmen und Städten deutschlandweit zu vernetzen, spannende Vorträge zu hören und das innovative Umfeld des EUREF-Campus zu erkunden, haben meinen persönlichen und beruflichen Horizont erweitert.
Ich bin dankbar für diese wertvolle Chance und werde die gewonnenen Erkenntnisse und Inspirationen mit in meine berufliche Laufbahn nehmen, um einen positiven Beitrag zur Gestaltung der zukünftigen Wohnlandschaften zu leisten."
Aydin Öztürk, ehemaliger Azubi
"In den ersten Monaten unserer Ausbildung übergab uns unser Geschäftsführer Herr Achim Leirich ein kleineres Pilotprojekt - wir waren direkt interessiert! Dabei ging es um eine Wohnung, die aufgrund ihres Schnitts schwer vermietbar schien und durch eine Möblierung attraktiver werden sollte. Ziel war es in einem möglichst kurzen Zeitraum die Wohnung geschlechterneutral zu möblieren, so dass die Wohnung sofort bezugsfertig ist und ein Zeitmietvertrag möglich wäre.
Als Vorgabe nannte er uns einige Möbel und Gegenstände, die definitiv in der Wohnung ihren Platz finden sollten und gab uns ein Budget vor. Außerdem stellte er uns den Abteilungsleiter der Wohnungsverwaltung als Ansprechpartner zur Seite, der uns während den Überlegungen und Vorbereitungen stets unterstützte.
Als erstes setzten wir uns zu zweit zusammen und überlegten uns eine entsprechende Herangehensweise. Wir erstellten uns einen Plan, wie wir uns die Wohnungsmöblierung vorstellen würden. Wir waren ganz in unserem Element! Was hielten wir neben den Vorgaben noch für sinnvolle Anschaffungen? Auf welchen Einrichtungsstil sollten wir uns einigen? Was lässt eine Wohnung „wohnlich“ erscheinen? Für eine detaillierte Planung der Möbelstücke war es erforderlich die genauen Maße der Wohnung zu kennen. Neben einem groben Grundriss fuhren wir also in die Wohnung und maßen alles aus. Während wir frei in der kreativen Gestaltung waren, haben wir parallel einen Budgetplan erstellt und passend zu den Käufen stetig aktualisiert, um unsere vergangenen und zukünftigen Ausgaben kontrollieren und planen zu können. Zu Beginn versuchten wir uns anhand von Internetrecherchen einen Überblick über verschiedene Angebote zu machen, so dass wir eine grobe Vorstellung davon hatten, welche Möbelstücke auch von den Maßen her in die Wohnung passen würden. Zudem konnten wir dadurch auch Angebote zwischen verschiedenen Möbelhäusern vorab vergleichen. Zwischen der Internetrecherche und dem letztendlichen Kauf der Möbelstücke lagen allerdings noch weitere Arbeitsschritte. Wir fuhren zu den Möbelhäusern und machten uns, von den zuvor gesehenen Einrichtungsgegenständen, vor Ort ein Bild. Dabei stimmten unsere Erwartungen an die Möbel nicht immer mit der Realität überein, so dass wir merkten, dass die Internetrecherche sich hauptsächlich für einen Überblick gut eigneten. Wenn die tatsächliche Qualität uns nicht überzeugte, suchten wir in den Möbelhäusern nach Alternativen. Als wir uns für die entsprechenden Einrichtungsgegenstände entschieden hatten, begannen wir Kaufgespräche zu führen, sowie Liefertermine zu vereinbaren. Während dieser Phase waren wir auch für die Rück- und Absprachen mit den Speditionsfirmen, sowie den Handwerkern zuständig.
Am Ende unserer Gestaltungsphase machten wir mit Herrn Leirich eine Wohnungsbegehung und waren danach glücklich, denn Herrn Leirich gefiel unser Geschafftes sehr gut. Abschließend erstellten wir noch Fotos, die wir dann den Kollegen übergaben, sodass die Wohnung inseriert werden konnte. Letztendlich wurde die Wohnung dann auch schnell vermietet. Unser Ziel war erreicht!
Dadurch, dass wir den kompletten Prozess, von der Ideenfindung bis zur fertig möblierten Wohnung mitbegleitet haben, konnten wir viele Erfahrungen sammeln und auch ein erstes Gefühl für Immobilien aus Unternehmenssicht entwickeln, z.B. wie man mit unpünktlichen Lieferungen oder ähnlichen Situationen umzugehen hat."
Ehemalige Auszubildende der GWG
„Die ersten Wochen meiner Ausbildung bei der GWG haben mir gezeigt, wie vielseitig und praxisnah die Arbeit hier ist. Besonders motivierend finde ich, dass man nicht nur zuschaut, sondern von Anfang an aktiv einbezogen wird und echte Aufgaben übernehmen darf. Das Team hat mich direkt unterstützt und mir den Einstieg erleichtert, sodass ich schnell Sicherheit im neuen Umfeld gewinnen konnte. Die Mischung aus Verantwortung, Abwechslung und einem guten Miteinander macht die Ausbildung für mich besonders wertvoll."
"Meine Ausbildung ist für mich mehr als nur ein Berufseinstieg – sie bietet mir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Einblicke in die Praxis zu gewinnen. Durch meine Zeit in verschiedenen Abteilungen habe ich ein umfassendes Verständnis für die Abläufe im Unternehmen entwickelt und gelernt, wie wichtig Teamarbeit und Kommunikation für den gemeinsamen Erfolg sind. Die Vielfalt der Aufgaben und die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln, motivieren mich jeden Tag aufs Neue.“
"Schon früh wurde mir Verantwortung übertragen, sodass ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Mietern sammeln konnte. Eine Ausbildung, die herausfordert und Spaß macht!"
"Eine großartige Arbeitsatmosphäre sowie spannende Aufgaben machen die Ausbildung bei der GWG besonders."
In den vergangenen Jahren konnten wir uns gleich mehrfach über tolle Auszeichnungen unserer Auszubildenden freuen. Dies zeugt von einem hohen Qualitätsanspruch an die Ausbildung in unserem Unternehmen. Nicht nur die IHK Köln attestiert uns den hohen Standard unserer Ausbildung, sondern auch der GdW, der bereits zweimal Stipendien für herausragende Leistungen an Auszubildende der GWG Rhein-Erft verliehen hat.